Browserbanking und Smartphone-App erfüllen unterschiedliche Aufgaben
Ein Browserzugang wird über die Bankwebsite genutzt. Eine Banking-App wird auf einem unterstützten Gerät installiert. Je nach Anbieter kann das Smartphone zusätzlich Aufträge freigeben, die Sie zuvor am Computer eingegeben haben.
Eine App für Karten oder Zahlungsfreigaben ist dabei nicht zwangsläufig die vollständige Kontoverwaltung. Prüfen Sie, wo Überweisungen, Daueraufträge, Adressänderungen und Kontoauszüge tatsächlich erreichbar sind.
Ein auf dem Computer dargestellter Kontostand bedeutet auch nicht, dass Sie ohne weiteres Gerät jede Zahlung ausführen können. Für die praktische Nutzung zählt die gesamte Kombination aus Zugang und Freigabe.
Die Sicherheitsbestätigung auf den einzelnen Auftrag beziehen
Mehrfaktorverfahren verbinden unterschiedliche Merkmale, etwa ein geheimes Wissen und ein verknüpftes Gerät. Eine zweite Bestätigung erschwert einen unberechtigten Zugriff, ersetzt aber nicht Ihre Kontrolle des angezeigten Auftrags.
Lesen Sie Empfänger und Betrag in der Freigabeansicht. Eine abweichende Überweisung wird nicht bestätigt, nur weil der Anstoß scheinbar aus einem bekannten Gespräch oder einer Banknachricht stammt.
Geben Sie keine unerwartete Freigabe ab, um angeblich einen Test, eine Sicherheitsprüfung oder eine Stornierung zu unterstützen. Rufen Sie den Bankkontakt über einen selbst ausgewählten offiziellen Weg auf, wenn Sie den Vorgang nicht zuordnen können.
Onlinekonten mit Browser- und App-Zugang ansehen
DKB und comdirect ermöglichen die digitale Kontoführung. Vergleichen Sie neben dem Kontopreis die Freigabeverfahren, Karten und den Ablauf, wenn ein Smartphone ersetzt werden muss.
DKB
Kostenloses Girokonto inkl. Visa Debitkarte
Erstes Girokonto: 0 € bei 700 € Eingang oder unter 28 Jahren
Zum Angebot →Voraussetzungen und konkreten Leistungsumfang im Antrag kontrollieren.
comdirect
Girokonto Aktiv
Aktuelles Angebot: 36 Monate ohne Grundpreis
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Digitale Dokumente regelmäßig in die eigene Ablage übernehmen
Das elektronische Postfach enthält mehr als Kontoauszüge. Auch Abrechnungen, Preisänderungen, Steuerunterlagen und Mitteilungen zur Bankverbindung können dort bereitgestellt werden.
Kontrollieren Sie diesen Bereich regelmäßig und speichern Sie benötigte Unterlagen in einer geschützten eigenen Ablage. Eine E-Mail über neue Post ist ein Hinweis, ersetzt aber nicht das Lesen des eigentlichen Dokuments.
Vor einem Kontowechsel sichern Sie insbesondere Unterlagen, die nach Ende des Zugangs noch gebraucht werden. Das betrifft beispielsweise frühere Zahlungen oder Belege für eine strittige Buchung.
Ein neues Telefon vor dem Zurücksetzen des alten einrichten
Beim Wechsel des Smartphones ist die Banking-Freigabe häufig neu einzurichten. Eine allgemeine Datensicherung des Telefons überträgt eine sicherheitsgebundene Bank-App nicht in jedem Fall vollständig.
Bei der DKB wird das neue Gerät über die hinterlegte Mobilnummer verknüpft. Falls sich auch die Nummer ändert und das alte Gerät noch verfügbar ist, soll die neue Nummer zuvor im Banking hinterlegt werden. Ohne den alten Zugang ist ein gesonderter Änderungsweg vorgesehen.
Prüfen Sie am Ende, welches Gerät Aufträge bestätigt. Die DKB unterscheidet verknüpfte Geräte und ein Hauptgerät für Freigaben. Erst wenn der gewünschte neue Zugang funktioniert, werden alte Geräte entsprechend dem Bankablauf entfernt.
| Situation beim Onlinekonto | Vorbereiteter nächster Schritt |
|---|---|
| Neues Telefon, gleiche Nummer | App nach Bankanleitung neu installieren und verknüpfen |
| Neue Nummer und altes Gerät noch verfügbar | Kontaktangabe rechtzeitig im bestehenden Zugang ändern |
| Telefon verloren | Bankzugang, Geräteverknüpfung und digitale Karten prüfen und sperren lassen |
| Konto wird beendet | Benötigte elektronische Unterlagen vorher sichern |
| Unbekannte Zahlungsbestätigung | Keine Freigabe; den Vorgang unabhängig bei der Bank klären |
Bei Verlust getrennt an Zugang, Karte und Mobilnummer denken
Ein verlorenes Smartphone kann mehrere Funktionen betreffen. Die digitale Karte im Wallet, die Banking-App und der Mobilfunkanschluss sind nicht automatisch durch dieselbe einzelne Sperre vollständig abgedeckt.
Nutzen Sie die vorgesehenen Sperr- und Kontaktwege möglichst umgehend. Halten Sie die nötigen Kontaktdaten so bereit, dass sie nicht ausschließlich auf dem verlorenen Telefon gespeichert sind.
Kontrollieren Sie außerdem die Umsätze. Eine erfolgreiche Zugangssperre klärt noch nicht, ob vorher unbekannte Zahlungen erfolgt sind. Solche Vorgänge müssen gegenüber der Bank gesondert angezeigt werden.
Das Onlinekonto an den eigenen technischen Alltag anpassen
Installieren Sie Apps über die Bank beziehungsweise die offiziellen App-Stores und halten Sie Betriebssystem und Banking-Software aktuell. Ein Gerät, das keine erforderlichen Updates mehr erhält, kann künftig auch die Nutzung einschränken.
Wer regelmäßig Hilfe benötigt, prüft deren Erreichbarkeit vor der Kontoentscheidung. Ein preiswertes Onlinekonto passt vor allem dann, wenn die wesentlichen Aufgaben selbstständig und mit den vorhandenen Geräten erledigt werden können.
Häufige Fragen: Girokonto online führen: Zugang, Freigaben und Alltag ohne Schalter organisieren
Kann ich das Browserbanking immer ohne Smartphone nutzen?
Das hängt vom Freigabeverfahren der Bank ab. Der Browserzugang allein beantwortet die Gerätefrage nicht.
Reicht das Übertragen meiner alten Apps beim Telefonwechsel?
Eine Gerätebindung kann eine gesonderte Neuinstallation oder Freischaltung erfordern. Folgen Sie dem bankeigenen Ablauf.
Ist mit einer Wallet-Sperre auch das Banking gesperrt?
Digitale Karte und Banking-Zugang können getrennte Sperren benötigen.
Wo werden Mitteilungen zu meinem Onlinekonto bereitgestellt?
Häufig im elektronischen Postfach. Prüfen Sie den vereinbarten Kommunikationsweg und rufen Sie die Dokumente regelmäßig ab.
