Den Wechsel erst mit einer bestätigten neuen Verbindung beginnen
Wählen Sie den passenden Tarif und warten Sie auf die erfolgreiche Eröffnung. Anschließend werden Bankzugang und Freigaben eingerichtet. Prüfen Sie, ob die vorgesehenen ersten Zahlungen tatsächlich möglich sind und ob gegebenenfalls anfängliche Einschränkungen gelten.
Teilen Sie wichtige neue Bankdaten erst mit, wenn sie zuverlässig zugeordnet und nutzbar sind. Ein Antrag oder eine Vorgangsnummer ersetzt keine bestätigte IBAN. Die bisherige Verbindung bleibt während der Vorbereitung weiter bedienbar.
Prüfen Sie außerdem, welche zusätzlichen Produkte mit dem alten Konto zusammenhängen. Kreditkartenabrechnung, Depotverrechnung oder Tagesgeldreferenz können einen eigenen Umstellungsablauf benötigen.
Die Zahlungsliste über einen vollständigen Jahreslauf erstellen
Gehen Sie die bisherigen Umsätze nach regelmäßigen Eingängen und Belastungen durch. Neben Monatszahlungen gehören Jahresbeiträge und unregelmäßige wiederkehrende Rechnungen dazu. Eine kurze Ansicht der letzten Wochen kann diese leicht übersehen.
Trennen Sie Daueraufträge von Lastschriften. Daueraufträge richten Sie selbst neu ein und beenden die alte Ausführung passend dazu. Bei Lastschriften muss der jeweilige Empfänger die künftig verwendete Verbindung ändern.
Notieren Sie auch erwartete Erstattungen oder noch offene Abrechnungen. Ein früherer Vertragspartner kann weiterhin die alte IBAN verwenden, obwohl keine laufende Lastschrift mehr sichtbar ist.
| Zahlungsart | Benötigte Umstellung |
|---|---|
| Gehalt oder Rente | Neue Verbindung dem Zahlenden mitteilen |
| Dauerauftrag | Alten Endtermin und neuen Beginn abstimmen |
| Lastschrift | Empfänger über neue Bankdaten informieren |
| Referenzkonto | Produktabhängiges Änderungsverfahren durchführen |
| Erwartete Erstattung | Zahlungsweg gezielt beim Beteiligten aktualisieren |
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Gesetzliche Hilfe und zusätzlichen digitalen Service unterscheiden
Für die gesetzliche Kontenwechselhilfe erteilen Sie der neuen Bank eine passende Ermächtigung. Der Umfang der beauftragten Schritte wird darin bestimmt. Die beteiligten Institute übernehmen anschließend die vorgesehenen Informations- und Umstellungsleistungen.
Das Zahlungskontengesetz sieht für einzelne Schritte eigene Fristen vor. Die neue Bank fordert nach der Ermächtigung die Informationen an; die bisherige Bank stellt diese nach den gesetzlichen Regeln bereit. Weitere Leistungen und Ausführungstermine bauen auf dieser Abfolge auf.
Ein freiwilliger digitaler Service kann einen anderen technischen Ablauf nutzen. Prüfen Sie deshalb, welche Mitteilungen tatsächlich versendet werden und was Sie selbst erledigen müssen. Eine schnelle Datenerfassung ist nicht gleichbedeutend mit einer sofort vollständig umgestellten Zahlungswelt.
Termine so wählen, dass keine Zahlung doppelt oder ungedeckt läuft
Legen Sie für jeden Dauerauftrag die letzte alte und die erste neue Ausführung fest. Kontrollieren Sie Betrag und Empfänger, bevor Sie bestätigen. Zwei parallel aktive Aufträge können denselben Betrag doppelt überweisen.
Halten Sie auf beiden Verbindungen ausreichend Geld für die jeweilige Übergangsphase bereit. Manche Beteiligte übernehmen geänderte Bankdaten erst für einen späteren Abrechnungslauf. Reagieren Sie auf Bestätigungen oder Rückfragen, statt allein vom Versand einer Mitteilung auf die Umsetzung zu schließen.
Informieren Sie besonders wichtige Zahlende rechtzeitig vor deren internem Zahlungsschluss. Ein bereits vorbereiteter Gehaltslauf lässt sich nicht zwingend am Tag vor der Auszahlung noch auf eine neue Verbindung umstellen.
Vor der Schließung den tatsächlichen Verlauf nachkontrollieren
Vergleichen Sie die neu eingegangenen Umsätze mit Ihrer Zahlungsliste. Erst wenn wichtige Eingänge und Belastungen korrekt laufen, wird die alte Verbindung abschließend beendet. Noch offene Kreditbeträge oder andere Verpflichtungen werden zuvor geklärt.
Sichern Sie benötigte Auszüge und die Bestätigung der Kündigung. Ein Restguthaben wird auf eine weiterhin erreichbare Verbindung übertragen. Behalten Sie die abschließende Abrechnung, damit spätere Fragen zu Entgelten oder Zahlungen nachvollziehbar bleiben.
Wenn nach der Umstellung noch ein Beteiligter die alte Verbindung nutzt, ändern Sie dessen Daten gezielt. Das ist kein Grund, sämtliche bereits korrekt umgestellten Zahlungen erneut anzulegen.
Häufige Fragen: Girokonto wechseln: Wie geht die Umstellung ohne verlorene Zahlungen?
Soll ich zuerst kündigen oder zuerst die neue Verbindung eröffnen?
Die neue nutzbare Verbindung wird vor der abschließenden Schließung vorbereitet.
Werden Daueraufträge und Lastschriften auf dieselbe Weise geändert?
Eigene wiederkehrende Aufträge und vom Empfänger veranlasste Einzüge erfordern unterschiedliche Schritte.
Ist ein digitaler Wechselservice immer dieselbe Leistung wie die gesetzliche Hilfe?
Leistungsumfang und technischer Ablauf müssen konkret geprüft werden.
Warum soll ich auch alte Jahresbuchungen ansehen?
Seltene wiederkehrende Zahlungen fehlen sonst möglicherweise auf Ihrer Umstellungsliste.
